Zu aller erst muss ich mich ganz feierlich für meine Abwesenheit am vergangenen Sankt Patricks Tag entschuldigen. Ich habe dabei nicht nach meinem freien Willen gehandelt, sondern war gesundheitlich indisponiert.
Des weiteren reg’ ich mich heut über zweierlei Sachen auf. Zum einen Googlemail. Zum anderen die Trierer Busse.
Da Google ja seit einiger Zeit dran ist das Internet aufzukaufen, kommt man heute kaum noch drumherum sich ein Google-Konto anzuschaffen. Da mein web.de Email-Konto seit neustem zu garnichts mehr zu gebrauchen ist, bin ich auch zwecks virtueller Post auf den Web-Monopolisten umgestiegen. Erst einmal will ich sagen, dass das Googlemail Interface einfach nur grausam ist. Total unübersichtlich und noch nichteinmal besonders stylisch. Ich war anfangs regelmäßig 5-10 Minuten damit beschäftigt irgendwelche Einstellungen ausfindig zu machen. Und wenn ich sie dann schließlich nach langer Klickerei gefunden hatte, wusste ich schon nicht mehr wie ich jetzt dorthin kam. Also Google, wenn ihr das hier lest (und das tut ihr mit Sicherheit), ändert was, ihr Pisser!
Soviel zur Einleitung. Mein eigentliches Problem besteht in den unumgänglichen Sicherheitsmaßnahmen, die Google seinen Nutzern bietet. Neben dem üblichen Passwort, muss man sich alle 30 Tage und für jedes Endgerät eine SMS mit Freischaltcode schicken lassen, damit man auf sein Konto zugreifen kann. Zwar ist diese Funktion (noch) freiwillig, aber in einem Anfall von Paranoia (ich dachte mein altes Emailkonto wurde gehackt) hab ich der Sache mal zugestimmt und hab bis jetzt noch nicht rausgekriegt, wie man den Quatsch wieder abstellt. Nun hab ich ja schon erwähnt, dass ich kein Handy mehr hab, weil ich meinen Vertrag ausgelaufen ist. Daher wollte ich heute noch schnell die registrierte Handynummer ändern, damit ich auch in Zukunft noch meine Mails lesen kann. Dummerweise bekam ich die letzte Code-SMS vor genau 30 Tagen. Hm, was tun. Erstmal das weiseste Wesen der Welt befragt, ich bin ja sicher nicht der erste, der so dämlich ist. Googles Suchmaschine bietet mir auch flux eine Reihe vielversprechender Links. Doch zu früh gefreut. Jeder einzelne Verweis zu dem Thema führt mich auf ein Google-Forum, dessen Beiträge nur für eingeloggte Google-Nutzer sichtbar sind. Entzückend! Als letzte Lösung bleibt mir dann wohl nur ein sehr ausführliches Formular auszufüllen und mir einen Freischaltcode an ne andere Emailadresse schicken zu lassen. Natürlich weiß ich noch auswendig, an welchem Tag ich mich bei Google zum ersten Mal angemeldet hab und wann ich zuletzt einen von Googles zahlreichen Diensten benutzt habe. Jetzt dauert es auch nurnoch 3-5 Werktage bis ich eine Antwort von Jens Google bekomme. Im Idealfall. So lange hab ich dann eben keinen Zugriff auf meine Internetpost.
Genug über Internetmist aufgeregt. Kommen wir zum Verkehrsverbund der Region Trier. Vielleicht hab ich schon mal erwähnt, wie beschissen die Trierer Busse sind. Also nicht die Busse an sich, sondern die Menschen die sie fahren und vor allem die Menschen, die diesen Menschen sagen, wie sie zu fahren haben. Ich hab mir mittlerweile abgewöhnt, die Trierer Busse zu nutzen, auch wenn ich das dank Studikerbescheinigung quasi umsonst könnte. Es ist vielleicht etwas ärgerlich, wenn ein Bus mal 5 oder 10 Minuten Verspätung hat, aber das kommt eben mal vor und ist normalerweise auch nicht weiter tragisch. Aber wenn Busse konsequent fünf, sechs Minuten zu FRÜH oder überhaupt nicht kommen, ist das schon ein Grund sich nicht zu freuen. Vor allem wenn man auf dem Weg zur Arbeit ist. Ich bin jetzt wirklich kein Mensch, der in letzter Minute an der Bushaltestelle auftaucht, aber die Busse der VRT oder SWT oder wer auch immer dafür verantwortlich ist, verpasse ich grundsätzlich ganz knapp. Wenn die Busse eigentlich alle 10 Minuten fahren sollten, frage ich mich, warum ich schon des öfteren fast eine halbe Stunde warten musste, bis endlich so ein Gefährt mitsamt miesgelauntem Fahrer auftauchte. Aber wie gesagt, ich meide diese Transportmittel mittlerweile nach Möglichkeit und verlasse mich stattdessen auf meine Füße. Die riechen auch weniger streng.
Heute konnte ich dem allerdings nicht entgehen. Da die Stadt Trier mal wieder einen verkaufsoffenen Sonntag durchboxen musste, war natürlich wieder alles mit aufgedrehten, kaufsüchtigen Menschen überrannt. Verständlich bei dem schönen Wetter. Nun könnte man doch denken, an einem Tag an dem vermutlich mehr Umsatz gemacht wird, als an einem gewöhnlichen Wochentag, setzt der örtliche Verkehrsunternehmer ein paar zusätzliche Busse ein, um die Menschenmassen von A über C nach B zu transportieren. Mal wieder falsch gedacht. Die Busse fuhren heute wie an einem regulären Sonntag. Zwei mal die Stunde. Entsprechend vollgestopft waren sie dann auch. Wenn sich schon zwei wildfremde Leute zusammen auf einen einzelnen Sitzplatz quetschen, kann man ahnen, dass das Busunternehmen versagt hat. Aus logistischer Sicht, als auch aus menschlicher. Vor allem wenn man so nette Busfahrer hat, die zwar ganz genau sehen, dass eine Frau mit Kinderwagen einsteigen will, sich aber erst nachdem sie von anderen Fahrgästen ausdrücklich daraufhin gewiesen wurden, dazu erbarmen die Tür zu öffnen. Es wurden unterwegs auch noch genügend Rentner, Schwangere und Kinderwagen in der Sonne stehen gelassen, weil einfach kein Platz mehr war. Im Endeffekt wären wir dann zu fuß doch schneller und bequemer gereist.
Und von meiner Freundin habe ich auch schon einige Stories gehört, was das Personal diese Vereins angeht. Und sicher keine guten! Der Trierer Verkehrsverbund. Einfach nur armselig.
Uwa ist verärgert!
(Tut mir Leid, dass ich euch hier mit lahmen Katzen-Gags zumülle, aber in den letzten Tagen hab ich bestimmt 7942 mal pro Stunde das Wort Kätzchen gehört. Es wird nurnoch über Katzen geredet und ich träume schon von Katzen. Fragt lieber nicht wieso.)

