Diese Nacht hatte Philmore den merkwürdigsten Traum seines Lebens. Nachdem er noch stundenlang durch Wiesen und Felder gewandert war, fand er pünktlich zum Sonnenuntergang einen kleinen Wald, in dem er es sich sogleich kommod machte.
Auf einer umgestürzten Eiche verschlang er gierig den Rest seines Mistbrötchens, wovon er aber nur noch mehr Hunger und schlechte Laune bekam. Eifrig durchstöberte er seine Umgebung nach essbarem. Außer einem heruntergekommenen Eichhörnchen und einer handvoll Schnecken fand er nur einige wohlgeformte Pilze, die er sich prompt einverleibte.
Glücklicherweise war die Nacht sommerlich warm, sonst wäre Phil, der absolut unfähig war sich eine Unterkunft zu bauen, vermutlich erfroren. Zwischen einem Baumstamm und einem bemoosten Felsen schlief er dann schließlich ein, um von singenden Brötchen, behaarten Lakritzstangen und hartnäckigen Broschürenverteilern zu träumen. Nach gefühlten zehn Stunden unruhigen Schlafes wachte Philmore auf. Es war noch dunkel und sein Kopf fühlte sich an wie ein mit Watte vollgestopfter Luftballon. Zudem waren sowohl seine restlichen Brötchen verschwunden, als auch seine limitierten Buddy Gecko Sammelkarten und die neue Ausgabe von Schuh. Das mit den Brötchen ließ sich noch verkraften, aber die fehlenden Karten und das Modemagazin motivierten Philmore doch dazu aufzustehen und mal nachzuschauen. Jedenfalls versuchte er aufzustehen. Beim dritten Anlauf kam er dann endlich auf die Beine und wankte eher ziellos in den dunklen Wald.
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