Ich komme gerade aus dem Ödland, wo ich nach einem Sturz durch ein Abwasserrohr unweigerlich in meinem Trierer Zimmer landen musste. Hier hab ich mir dann erstmal meinen unvernünftig tief gestimmten Bass geschnappt, um zum 42ten mal seit gestern Kyussses One Inch Man zu spielen. Ein Lied, das mich live tief berührt hat. Nein ehrlich! Mir kamen die Tränen. Und das lag vermutlich nicht am Rauch.
Nachdem ich heute morgen um 8 Uhr meine Konzept über informative Projektionen auf weniger informative Plakate zu Ende gebracht habe und dann, bis zu meinem Ausflug ins Ödland der Hauptstadt, weiter an einer etwa 60-seitigen Dokumentation über snab.me gefuhrwerkt habe, ist meine Motivation zu schreiben erstaunlich hoch. Allerdings ist mein Gehirn momentan mit so vielen leere Phrasen und, dank des Frühlingswetters, mit so unerfreulichen Mengen an Hormonen überschwemmt, dass es mir schwer fällt ein lohnenswertes Thema zu finden, beziehungsweise es angemessen auszuformulieren und mit Inhalt zu füllen.
Stattdessen sitz ich seit heute morgen um 7 auf meinem Arsch, den ich schon lange nicht mehr spüre, erfreu mich an meinem wundgekotzten Hals und höre meiner Mitbewohnerin seit 3 Stunden beim Essen zu. Vielleicht sollte ich noch eine Tour One Inch Man spielen? Wär nicht das Dümmste…
(nochmal für KW)