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Captain Cel’s 10 Lieblingsreleases 2011

2 Jan

 (Cover anklicken für Videos)

  10. Kosmokrad – s/t (Post-Metal)

Abwechslungsreiches Post-Rock, -Core, -Metal-Gedöhns. Allerdings etwas zu leidend für meinen Geschmack.

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  9. Kutkh – Earth Without Light (Post-Metal)

Ein 18 1/2 Minuten feiner, düsterer Post-Metal Track.

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  8. Primus – Green Naugahyde (Psycho Polka)

Primus are back! And they still suck!

Mit ihrem neusten Release haben Les Claypool und Konsorten die Schweinelimo zwar nicht neu erfunden, aber ein solides Album in gewohnter Primus-Qualität abgeliefert. Hier und da lassen sich bekannte Tunes raushören, was aber keinesfalls aufgewärmt klingt. Insgesamt ziehen die Songs sich dann aber doch etwas und es gibt zu wenig Neues für eine höhere Position in den 2011-Charts.

  7. Verma – s/t II (70s Psychedelic Rock)

Treibender Psych Rock mit hypnotischen Frauengesang.

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  6. Bell Witch – s/t (Doom)

Musik, die nach Blei klingt.

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  5. Parts & Labor – Constant Future (Noise Rock)

Weniger Noise und mehr Synthi als in früheren Alben und ein Sänger, der stark an They Might Be Giants erinnert. Schade dass es ihr letztes Album ist. Aber vermutlich ist es besser aufzuhören, wenn es gerade am meisten Spaß macht.

  4. Lento – Earthen (Post-Metal)

Bedrückend atmosphärischer Post-Metal.

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  3. Shroud Eater – Thundernoise (Stoner-Metal)

So hört es sich an, wenn man von zwei Frauen und nem Klatzkopf ein paar auf die Fresse kriegt.

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  2. The Earth Is A Man – s/t (Math-Rock)

Gut gelaunter Instrumental Post-Rock von gut gelaunten Menschen, die gerne ihre Instrumente spielen, ohne sich dabei wichtig vorzukommen.

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  1. Elder – Dead Roots Stirring (Stoner/Doom)

Psychedelischer Erguss mit Ohrwurmcharakter. Entschuldigt meine ausgelutschten Phrasen, aber es stimmt einfach. Von den früheren Elder Werken wurde ich nie wirklich vom Hocker gehauen. Zwar ganz hörbar, aber auch nicht mehr, war das Vorgängeralbum. Aber was die Jungs aus Boston mit Dead Roots Stirring abgeliefert haben, kann man schlicht und einfach nur als Meisterwerk bezeichnen. Das Album rockt und groovt von der ersten bis zur 1904ten Sekunde wie sau! Aber ich will auch keine großen Worte verlieren, hört es euch lieber selbst an!

Dropkick Murphys – Going Out In Style

27 Mar

Erstaunlich plötzlich empfing mich die Botschaft, dass die Dropkick Murphys mit einer neuen Platte zurückkehren würden! Heißt, ein bis zwei Monate vorher, aber wenn ich bedenke, was bei “Meanest Of Times” für eine Publicity gemacht wurde, ähnelte es diesmal doch eher einem Lauschangriff! Vielleicht bin ich auch nur nicht mehr so informiert, wer weiß! Scheiß drauf!

Jedenfalls wurde angekündigt, dass es sich diesmal um ein Konzepthandlung mit der Geschichte von Cornelius Larkin als Hintergrund handelt! Und was soll ich sagen, die Murphys haben nicht gelogen, es ist ein Konzeptalbum! Allerdings ein Gutes! Und wer hätte es gedacht, die Dropkick Murphys haben doch nochmal den Arsch hochgekriegt und der Versuchung, das gleiche Album wie die letzten drei Mal zu machen, widerstanden und tatsächlich neue Sachen ausprobiert! Heißt konkret, man bekommt ein breites Spektrum an irischer Instrumentation und zum Teil wunderschöne Instrumentalparts geboten! Die mitgrölbaren Saufhymnen sind meiner Meinung nach etwas zurückgegangen zugunsten von mehr Gruppengesang! Das ist auch nichts schlechtes, macht das Album jedoch etwas weniger eingängig als etwa “Warrior’s Code”. Tatsächlich hab ich es nach dem ersten Hören für langweilig gehalten, und es hat mich weitere zwei Anläufe gekostet, bis es endlich zündete! Man muss erst mal den Show Tune Charakter akzeptieren und den Gedanken, dass die Murphys auf dem Broadway landen wie ihre “Punkkollegen” von Green Day! Aber ich würde sagen, die Dropkicks haben nach wie vor zu viele Eier dazu! Hoffe ich jedenfalls!

Also, was bekommt man hier geboten! Wie gesagt, der Grölfaktor ging zurück, dafür kommt das Wort “Whisky” immer noch oft genug  vor, dass es noch ein Folkpunkalbum bleibt! Und hat man sich erstmal an die Musicalform gewöhnt, scheint der Gedanke an eine irische Konzeptplatte immer freundlicher! Und es sind wirklich auch sehr schöne Lieder enthalten, und catchy sind und bleiben die Murphys nach wie vor! Zudem bekommt man auch ein paar Überraschungen geboten, zum Beispiel haben die Murphys sich für den Titeltrack “Going Out In Style” Fat Mike gekauft, um eine einzelne Zeile zu singen! Welche Band kann sich sowas schon erlauben? Andere Bands hätten ihm direkt ne ganze Strophe zugestanden! Und als sei das nicht schon genug, der Name Fat Mike kommt sogar in den Lyrics vor! Geil!

Ein weiteres Feature gibt sich der Boss selbst, Bruce Springsteen, bei dem Track “Peg O’My Heart”, und ich muss sagen, mit dem Alter klingt er richtig gut! Ein weiteres Highlight stellt das abschließende “Irish Rover” Cover dar, an sich schon ein sehr geiler Track, aber die Punkversion hypt auch nochmal munter drauf los und wenn es im Auto läuft, fahr ich versehentlich grundsätzlich 20 zu schnell! Mies, aber was soll’s! Mein Lieblingstrack ist und bleibt jedoch “Take ‘Em Down”, so simpel, aber trotzdem geil! Im Moment liebe ich Protestsongs einfach, und hier kannst du richtig die Lagerfeuerprotestanten spüren, wie sie ihr “We gonna take the bastards down, let ‘em know!” trällern! Ein Song, der mich noch ne Woche danach verfolgt!

Fazit: Eine schöne Platte mit teilweise herrlichen irischen Instrumentationen und Melodien, vielleicht nicht ganz so eingängig und gröltauglich wie ältere Murphys Scheiben, und wohl auch nicht jedermanns Sache, ich muss zugeben, solche Begeisterungsströme wie die neue Platte von Social Distortion löst es bei mir jetzt auch nicht aus, aber wenn man dem Album mehr als nur eine Chance gibt, kommt man irgendwann dahinter und kann voll drauf einsteigen und sich in bester Murphys- Manier austoben! Mein Tipp: Hört sie an, aber hört sie ein paarmal an!

Cooking 2010

7 Jan

So, wieder ein Jahr vorbei und wenn das mal kein spektakuläres Jahr war! Ich weiß ja nicht, wie es bei euch war, aber ich hab 2010 viel erlebt, neue Erfahrungen gemacht, neue Leute kennengelernt, neue Freundschaften geschlossen! Viel von alledem! Es waren oft stressige Zeiten, doch es war immer noch Zeit, ein paar Hobbies nachzugehen! Wichtig zu nennen wäre dabei auf jeden Fall, dass wir mit Tropf Productions dieses Jahr den meiner Meinung nach besten Clip soweit rausgebracht haben, nämlich das nihilistisch unangenehm realistische „Lorissa’s Welt“! Liebt es oder hasst es, ich kann jedenfalls sagen, wir hatten noch nie soviel Spaß bei dem Schreiben eines Sketches wie hier! Ein weiteres großes Hobby von mir, natürlich auch von TP Kollegen Marcel, ist die Musik, und ich kann euch sagen, dieses Jahr war es konzerttechnisch sowohl quantitativ als auch qualitativ ganz großes Tennis! So waren persönliche Jugendhelden wie Les Claypool, John Fogerty oder Hepcat ebenso vertreten wie erst in den letzten Jahren dazugekommene Very Favourites wie Frank Turner, Leatherface, Ted Leo oder die großártigen Off With Their Heads, hinzu kamen ein paar absolute Blasts wie etwa GWAR oder JBO, und das wären nur einige zu nennende! Stichwort Musik, natürlich habe ich auch ein paar neue Releases verfolgt und auch dieses Jahr hat es wieder zu einer Top Ten gereicht! Wen das nicht interessiert, der möge den folgenden Absatz überspringen, für alle anderen, here we go:

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