Aus einer musikalischen Debatte heute Abend wurde ein Impuls und das nächste, was passierte, war eine Playlist unzähliger Klassiker von The Clash! Ja, sogar von ihrem letzten und schlechten Album war ein Track dabei! Fazit des Tages: Ramones waren die Pioniere, aber The Clash waren ihrer Zeit voraus, und so sieht’s aus! Schon bei ihrem ersten Album, was verhältnismäßig noch relativ punkig angehaucht war, wurde klar, die Jungs können und wollen mehr! Schon danach ging es mit “Rope” in eine schwer vielversprechende Richtung, aber dann kam London Calling! Tja, was soll ich sagen, London Calling war London Calling, nicht umsonst bis heute eins der meistverkauften Alben EVER! Und danach wurden se ja ganz verrückt, und mit verrückt meine ich brilliant! Von jetzt an spielten Genre- Grenzen überhaupt keine Rolle mehr und alles war möglich! Würde man einem/einer Unbeteiligten eines der zwei Nachfolgewerke, egal ob Sandinista oder Combat Rock, vorspielen und ihm/ihr sagen, das wär DIE Definition vom Spirit des Punks, man würde vermutlich zunächst irritierte Blicke ernten, ja, mehr als einen! Aber wenn man drüber nachdenkt, ist es einfach so verdammt logisch, ich meine, Grenzen spielten keine Rolle mehr, und FUCK, darum geht’s doch, oder? Alles ist möglich, und so sieht’s aus! Freiheit, um es auf den Punkt zu bringen! Und das und nicht mehr ist Punk für mich! Freiheit! Leute, die sich die Scheiße von der Seele spielen und das verdammt nochmal gern tun! Egal ob man aggressiv drauf los schreddert oder ein Stück Kunst kreiiert, vor allem nochmal Querblick auf Sandinista, man tut was man tun will und tut es gern, und genau dieses Feeling sollte Punk transportieren! Keine Anarchie, keine Gewaltbereitschaft, keine Abschreckung der Gesellschaft, OH HELL NO, es geht nur um Freiheit! Die einen Leute spielen es, die anderen Leute hören es, und alle lieben es! BABOOM! Zu dem letzten Album(Schon der Titel… “Cut The Crap”…FUCK THE WORLD, SO SIEHT’S AUS!!) sag ich nur: Auch Vampire müssen mal scheißen! Alles in allem ein so verdammt relevantes und einfach auch verdammt gutes Gesamtwerk, was unsere britischen Freunde da hinterlassen, ohne sie wäre vermutlich vieles anders gelaufen und selbst meine Lieblingsband Rancid wäre vermutlich als Garagenpunkband versumpft! Und das wäre doch schade gewesen! Und auch wenn es abgedroschen ist, fühlt es sich einfach immer wieder verdammt richtig an und eignet sich daher perfekt als Schlusssatz: R.I.P. Joe!!